Pocket-Rhetorik


Dabei führen die 5 Finger – gleichsam als roter Leitfaden – durch Ihre Rede.

Jeder Finger Ihrer Hand hat dabei eine besondere Rolle.

Der 5 Finger-Tipp, auch Pocket-Rhetorik oder 5 Finger-Methode genannt, ist eine einfache und effektvolle Methode, um die Vorgehensweise und den Ablauf Ihrer Rede sich leicht zu merken und die Präsentation beeindruckend vorzustellen.

Ob Kurzstatement oder 20minütige Präsentation, durch die Struktur der Pocket-Rethorik behalten Sie stets die Reihenfolge Ihrer Argumentation in Ihrer Hand:

 
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Die Zahl 5

Die Zahl 5 spielt in der Redekunst eine hilfreiche Rolle. Fünf Argumente merkt man sich leichter, als sieben oder gar neun –  und nur drei wirken doch irgendwie mickrig und kleinlich.
5 Punktationen einer Aufzählung schaffen einen strukturierten Überblick einer Rede und bauen eine „halbe Eselsbrücke“ – für Begrüßung, Einleitung, Hauptteil, Zusammenfassung und Schluss.

Ziel eines guten Redners ist es, (1) seine Zuhörerschaft aufmerksam bzw. betroffen zu machen, (2) sie gedanklich zu fesseln, (3) inhaltlich zu überzeugen, (4) Gegenteiliges zu entkräften und (5) das Publikum schlussendlich zu einer beabsichtigten (Re-)Aktion zu bewegen.
Am besten in plakativ aufzählbaren fünf Schritten/Punktationen mit knappen und markanten Darstellungen des Wesentlichen. Gegebenenfalls mit „designerischer“ Unterstützung!

Weitere Beispiele mit der Zahl 5 sind:

  • Der 5Satz ist – perfekt und gekonnt vorgetragen –  ein Killerinstrument bei Gegenmeinung und zeigt immer rhetorische Kompetenz,
  • Die Poket-Rhetorik verwendet als Basis und als Anhaltspunkte die menschlichen fünf Finger,
  • Die Die 5 W-Fragen im Journalismus:
    Wer – Was – Wann – Wo – Warum sind die Kernfragen jeder Recherche. Nicht nur Journalisten arbeiten mit den W-Fragen, auch Kriminalisten und Analysten benutzen das Fragegerüst für einen umfassenden Überblick nach dem Motto: „nur nichts übersehen.“
  • Die 5-A-Methode der Einwandes …

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Vorbereitungen

 

  • Wie lautet das Thema der Veranstaltung?
  • Wo findet die Veranstaltung statt?
  • Wie soll mein Thema heißen?
  • Wer spricht außer mir?
  • Welche Themen sind für diese Redner geplant?
    (Tipp: Fragen Sie die zuständige Person nach den Kontaktadressen und stimmen Sie sich gegebenenfalls mit den anderen Rednern ab.)
  • Worüber spricht mein Vorredner?
  • Vor welchem Publikum spreche ich?
  • Wer ist eingeladen?
  • Wie viele Zuhörerinnen und Zuhörer werden erwartet?
  • Wo spreche ich?
    – Rednerpult?
    – Wie sieht es dort aus?
    – Beleuchtet oder nicht?
    – Mikrofon vorhanden und Ähnliches?
  • Wann beginnt die Veranstaltung?
  • Wann beginnt mein Vortrag?
    (Tipp: Als Redner sollten Sie keine Termine gleich nach dem Mittagessen akzeptieren. Die Aufmerksamkeit der Zuhörenden ist zu diesem Zeitpunkt auf dem Tiefpunkt.)
  • Wie lange soll mein Vortrag dauern?
    (höchstens 20 Minuten!)
  • Welche technische Ausstattung steht zur Verfügung?
    (Beamer?, Overhead-Projektor?, FlipChart?, Scheinwerfer-Projektionen, Musik– oder Video-Zuspielung?)
  • Wie werde ich dem Publikum vorgestellt?
    (Sorgen Sie dafür, den Veranstaltenden rechtzeitig alle notwendigen Informationen über sich zu geben. Am besten, Sie formulieren Ihre Vorstellung vor.)
  • Klären Sie auch, ob eine anschließende Diskussion vorgesehen ist.
  • Schreiben Sie sich dann schon bei der Rede-Vorbereitung auf, welche Fragen möglicherweise kommen könnten und was Sie darauf antworten werden. So vermeiden Sie – gerade bei kritischen Punkten –, dass Sie sich nachher mit unbedarften Antworten in die Defensive bringen.
modifiziert aus: www.redenwelt.de

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